Der Alltag und seine Tücken

Kennen Sie Gedanken oder Sätze wie:

  • „Kind, stell Dich nicht so an.“
  • „Hilfe, mein Kind kann sich nicht alleine anziehen.“
  • „Dieses Chaos im Kinderzimmer.“
  • „Wieso kann es noch kein Dreirad fahren?“
  • „Mein Kind will nicht alleine essen.“
  • „Ständig muss ich die Bettwäsche und Kleidung wechseln.“

Die Förderung der Selbständigkeit in der Frühförderstelle

Es gibt Kinder, mit denen der Alltag eine besondere Herausforderung darstellt. Es bedarf eines grossen Aufwandes an Zeit und Geduld, damit das Kind alltägliche Handlungen durchführen kann oder diese erlernt. Ursache ist möglicherweise eine individuelle Einschränkung in den unterschiedlichen Entwicklungsbereichen: Wahrnehmung, Körpermotorik, Handmotorik, Intellektuell/Kognition, Sprache/Kommunikation und Emotion.

In welchem Tempo ein Kind einen bestimmten Grad an Selbstständigkeit erwirbt, ist sehr unterschiedlich. Hierbei spielen nicht zuletzt innere Reifungsprozesse eine bedeutende Rolle, die sich von außen kaum beschleunigen lassen. Wenn der Zeitpunkt für einen selbständigen Schritt gekommen ist, zeigt das Kind deutlich Eigeninitiative und Interesse an bestimmten Handlungen.

Das Feld der Nachahmung ist eine gute Lernmöglichkeit für das Kind. Es kann zum Beispiel den Gebrauch von Besteck bei seinen Vorbilder (Eltern, Geschwistern…) beobachten und das oft mehrmals täglich. Daher sollte Ihr Kind viele Möglichkeiten bekommen bei den Handlungen der Erwachsenen mitzumachen.

Tipp

Wichtig ist dabei, dass wir Erwachsenen uns darauf einstellen, dass es länger dauert oder, dass auch ein kleines Chaos entstehen kann. Aber wenn ich die Bemühungen und jeden kleinen Fortschritt meines Kindes schätze und ihm das Positive auch mitteile, kann mein Kind Stück für Stück an Selbstbewusstsein gewinnen und probiert es immer wieder, wird geschickter und traut sich an neue Dinge heran. Selbständigkeit entsteht.

Die unterschiedlichen Bereiche der Selbständigkeit

1. Selbstversorgung

  • Toilettengang
  • Körperpflege
  • An- und Auskleiden
  • Nahrungsaufnahme und -zubereitung
  • Schlafen

2. Mobilität

  • Wegstrecken aktiv und / oder passiv bewältigen
  • Mitfahrt im Auto
  • Treppen steigen
  • ein Fahrzeug fahren (Dreirad, Roller, Laufrad…)

3. Regelung persönlicher Anforderungen

  • Kleidung funktionsgebunden, wetterabhängig heraussuchen
  • Kleidung sinnvoll wegräumen
  • Spielmaterial planvoll sortieren und aufräumen

4. Produktivität im Alltag

  • im Haushalt mithelfen
  • gemeinsames und eigenständiges Spiel

5. Freizeitverhalten

  • ruhiges Spielen
  • aktives Spielen
  • soziales Spiel
  • Hobbies

Das Erfolgserlebnis, etwas alleine geschafft zu haben, ist wichtiger als der perfekte Sitz der Kleidung.

Beim Anziehen werden nicht nur Bewegungsfertigkeiten geübt, auch andere Dinge sind zu lernen: es gibt rechte und linke Schuhe, Kleidung hat eine Vorder- und Rückseite, Kleidungsverschlüsse müssen auf- und zugemacht werden.

Wenn ein Kind versucht, seine Schuhe und Strümpfe selber aus- oder anzuziehen, so ist das ein deutlicher Hinweis, dass es nun lernen möchte, alleine eine Handlung auszuführen. Dieser Lernprozess sollte mit Geduld und Gelassenheit begleitet werden. Kleinere Pannen (z.B. links-rechts vertauschte Schuhe) können als normale Übungssituation gesehen werden. Wichtig ist das Vertrauen in die wachsenden Fähigkeiten des Kindes und das Geben von Gelegenheiten zum Ausprobieren.

Tipp

Planen Sie nun Ihren Alltag anders ein. Ihr Kind braucht nun mehr Zeit vor der Abfahrt in die Kita. Das mindert vielleicht Ihren Termindruck.

Der Umgang mit Besteck klappt nicht, das Essen landet nicht im Mund

Essen und Trinken sind für Kinder sehr anspruchsvolle Herausforderungen, die volle Konzentration erfordern. Es werden Sinneseindrücke verarbeitet und handmotorische Herausforderungen bewältigt. Zum Zeitpunkt der Mahlzeit sollten Kinder daher weder zu hungrig noch zu müde sein oder durch zu viele äußere Faktoren abgelenkt werden. Bei den ersten Essversuchen wird sicher nicht alles gelingen.

Im Rahmen seiner kognitiven, motorischen und Ich-Entwicklung wird sich ein Kind hier immer stärker von der Hilfe der Erwachsenen lösen wollen und neue Kompetenzen mit Stolz zur Anwendung bringen.

Tipp

Mit einem Stück Gartenschlauch kann man den Griff des Löffels verdicken, so dass die Kinder ihn besser festhalten können.

Das Kind ist noch nicht trocken / sauber, benötigt auch noch tagsüber eine Windel, möchte nicht auf die Toilette gehen

Jede Pflegesituation ist eine Lern- und Übungssituation für lebenspraktische Kompetenzen des Kindes. Die achtsame Pflegepraxis passt sich an die zunehmenden Fähigkeiten des Kindes an. Bereits auf dem Wickeltisch können Kinder ausprobieren, wie man Windeln öffnet und sich aus- und wieder anzieht.

Kinder können erst dann sauber werden, wenn sie ein Gespür für die Kontrolle von Blase und Darm entwickelt haben. Dies ist irgendwann zwischen dem zweiten und vierten Lebensjahr der Fall. Erst wenn ein Kind seine Schließmuskeln kontrollieren kann und Ausscheidungen bewusst wahrnimmt, ist eine Toilettennutzung sinnvoll. Durch die Ermutigung, den Harndrang oder Stuhlgang möglichst früh zu melden oder auch die Erinnerung an einen Toilettengang z. B. als Ritual vor dem Essen oder nach draußen gehen unterstützen Sie Ihr Kind dabei, die Windel los zu werden.

Tipp

Haben Sie immer einen Haufen Wechselwäsche parat.

Möglichkeiten

Bei der Gestaltung der Frühförderstunden lassen wir alltägliche Situationen des Kindes mit einfließen. Die Kinder bekommen die Gelegenheit, es selbst zu tun. Nach dem Motto: Übung macht den Meister!

Wir geben Hilfestellungen dort, wo ein Kind Unterstützung benötigt, zum Beispiel beim Ankleiden oder der Nahrungsaufnahme und halten uns zurück, wenn Ihr Kind aus eigenem Antrieb es alleine probieren will. Wir haben die Möglichkeit uns den Alltag ihres Kindes in verschiedenen Situationen, Orten und im Zusammenhang mit unterschiedlichen Personen anzusehen. Wir können Ihnen in der Umfeldgestaltung und im Rahmen von Hilfsmittelversorgung unterstützend und beratend zur Seite stehen oder Sie an eine kompetente Stelle weitervermitteln.

Die bunte Welt der Hilfsmittel

„So viel wie nötig, so wenig wie möglich“

Eventuell sind Hilfsmittel nötig, die den Alltag erleichtern. Oft wissen Familien gar nicht, was es alles gibt.

  • Griffadapter oder dickere Griffe am Besteck oder Stifte
  • Scheren und andere Gebrauchsgegenstände für Linkshänder
  • spezielle unterstützende Hilfsmittel für die Aufnahme von Nahrung und Getränken
  • für das Sitzen auf dem Boden ein festes Sitzkissen
  • für gemeinsame Aktivitäten am Tisch ein höhenverstellbarer Stuhl
  • Transportunterstützung durch angepasste Sitzschalen, Rehakinderwagen, Rollator/Gehhilfen
  • Hilfsmittel für die Kommunikation
  • Hilfsmittel zur Unterstützung der Orientierung
  • Adaptation von Gebrauchsgegenständen und Spielmaterialien

Wir sehen es als unsere Aufgabe, Sie bei der Suche nach dem richtigen und sinnvollen Hilfsmittel für die unterschiedlichen Bereiche zu unterstützen. Dabei haben wir Sie, das Umfeld und vor allem Ihr Kind ganz individuell im Blick.


Links/Websites:

  • Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation, Frankfurt/Main
  • Deutsche Vereinigung für die Rehabilitation Behinderter, Heidelberg
  • Bundesverband Selbsthilfe Körperbehinderter e.V.
  • Verbraucherzentrale
  • Kindernetzwerk
  • Lafüliki (Laden für Linkshänder)

Methoden

Viele therapeutische Konzepte haben sich zum Ziel gemacht, Kinder in ihrer Entwicklung zur Selbständigkeit zu unterstützen. Zwei davon sind:

Affolter Konzept oder St. Galler Modell

Das Affolter-Modell wurde von Frau Dr. Félice Affolter begründet. Die betätigungsorientierte Behandlungsmethode unterstützt z.B. Kinder mit Wahrnehmungsstörungen. In der Behandlung werden Spürinformationen eindeutig und langsam vermittelt. Dies geschieht über das Führen der Hände, wenn nötig auch mit dem ganzen Körper, in Situationen, die im Alltag auftreten. Durch Führen von Handlungen bekommen Kinder Spürinformationen und können sich aktiv mit der Umwelt auseinandersetzen.

Bobath-Konzept

Die Behandlung nach dem Bobath-Konzept basiert auf neurophysiologischen und entwicklungsneurologischen Grundlagen und orientiert sich immer an den Stärken und Möglichkeiten des Patienten. Es findet sich in der neurologischen Behandlung von Erwachsenen, aber auch in der Behandlung von Kindern. In alltäglichen Situationen werden die Kinder genau an den Punkten unterstützt, an denen sie Hilfe benötigen, die schon vorhandenen Möglichkeiten werden gefördert und die Hilfestellung zurückgenommen. Dieses Prinzip kann man also beim Tragen, bei der Pflege, der Nahrungsaufnahme und auch der Mobilität anwenden.

Fragen und Antworten

kognitive Entwicklung

Die kognitive Entwicklung eines Kindes wird auch als geistige oder intellektuelle Entwicklung bezeichnet. Sie meint die Fähigkeit, Gegenstände, Situationen, Personen, auch die eigene Person zu erkennen und einzuordnen.

motorische Entwicklung

Die motorische Entwicklung bezeichnet die Veränderung der Bewegungsmöglichkeiten eines Kindes mit fortschreitendem Alter. Es wird untergliedert in die Bereiche der Körpermotorik und der Handmotorik. Die Körpermotorik umfasst die Aufrichtung gegen die Schwerkraft verbunden mit Koordination und Gleichgewicht. Die Handmotorik beschreibt die Fingerfertigkeiten.

Ich-Entwicklung

Erst nach und nach empfindet sich ein Kind als eigenständige Person und entdeckt schließlich: Das bin ich. Das Kind empfindet sich in den ersten Wochen mit der Mutter als eins, erst nach ca. drei Monaten entwickelt sich allmählich eine Vorstellung von sich selbst. Es erwacht ein eigener Wille, gestärkt durch die Erfahrung, dass es etwas bewirken kann durch z. B. Lächeln oder Weinen. Im Laufe der ersten Jahre stärkt sich dieser Wille und gepaart mit den Erfahrungen, dass es etwas selbst machen kann, steigt der Wunsch, es auch selbst tun zu wollen.

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Anmeldung



Wenn Sie sich unsicher sind, ob Ihr Kind Unterstützung benötigt, können Sie gerne eine kostenlose erste Beratung bei uns in Anspruch nehmen. Diese kann bei Ihnen zu Hause oder in der Frühförderstelle stattfinden.

Zur kostenlosen Erstberatung anmelden

Das wünschen wir uns von Ihnen

  • Vertrauen
  • Bereitschaft, Hilfe anzunehmen und sich auf eventuelle Veränderungen einzulassen
  • Perspektivwechsel wagen
  • Manchmal ein bisschen Mut, um die eigenen Grenzen zu erweitern und Unbequemes anzuschauen, oder um über seinen Schatten zu springen

Dafür bekommen Sie…

  • Respektvollen Umgang
  • Freude, Motivation und Engagement
  • Kompetentes Wissen
  • Hilfe bei der Vernetzung mit anderen therapeutischen Institutionen
  • Unterstützung bei der Hilfsmittel - Versorgung und Diagnostik
  • Kooperation mit der Kindertageseinrichtung / Tagesmutter
  • Unterstützung in der Schulfrage
  • ein interdisziplinäres Team

Wir bieten einen ganzheitlichen Blick auf das Familien­system

systemische Familienberatung

Wenn sich in einem Mobile nur ein Teil bewegt, gerät alles in Bewegung. Wann könnte ich eine systemische Familienberatung nutzen?

Wenn...

  • ich mich überfordert fühle
  • ich mich nicht verstanden fühle
  • ich ein Problem mit einem Familienmitglied habe und eine befriedigende Lösung suche
  • Ich immer wieder in ein altes Verhaltensmuster falle, obwohl ich das gar nicht will
  • ich mit der Kindererziehung an meine Grenzen stoße/ überfordert bin und Unterstützung benötige
  • ich Hilfe in der Strukturierung meiner Lebenssituation benötige
  • Ich mich durch meine aktuelle Lebenssituation belastet fühle
  • ich etwas in meinem Leben verändern möchte
  • ich mehr Freude erleben möchte

Die systemische Beratung ist ein lösungsorientiertes, wertschätzendes, einfühlsames, auf die individuelle Situation bezogenes Angebot. Durch vielseitige Methoden und aktives Mitarbeiten sind Sie in der Lage Verhaltensmuster zu erkennen und auch neue Sichtweisen zu erfahren. Dies ermöglicht Veränderungen, die Auswirkungen auf die gesamte Familien- und Lebenssituation haben. Die systemische Familienberatung kann in einer der Standortstellen stattfinden, in der Kindertagesstätte oder auch in der Familie. Die Anzahl der Beratungstermine ist individuell. (maximal 10)

Bei Interesse melden Sie sich einfach bei uns.

Anmeldung

Video-Home Training

Ihr Kind verhält sich schwierig in der Kita oder zuhause? Sie erreichen Ihr Kind nicht mehr mit Worten? Nichts geht mehr?

Im Rahmen des Video-Home-Trainings können wir gemeinsam nach Lösungen suchen.

Video-Home-Training ist eine zeitliche begrenzte und lösungsorientierte Methode, um Familien mit Kommunikations- und Erziehungsschwierigkeiten zu beraten.

Jede Familie hat ihre eigene Lebendigkeit, Kraft und Stärke. Jede Familie hat ihre eigene Art miteinander umzugehen, miteinander zu sprechen. Im geschützten Rahmen und persönlicher Atmosphäre bieten wir Ihnen die Möglichkeit, ihre Familie aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten.

Dabei betrachten wir besonders gelingendes Erziehungsverhalten, um dieses im Alltag verstärkt anwenden zu können. Ziel ist es, dass sich Ihr Kind innerhalb der Familie verstanden fühlt und sich alle wieder wohler miteinander fühlen.

Anmeldung

Transaktionsanalyse

Die Transaktionsanalyse

  • ist ein Therapie- und Beratungskonzept, das dabei hilft, mit schwierigen Lebenssituationen umzugehen und individuelles Wachstum zu fördern
  • ist ein Persönlichkeitskonzept, das dazu dient, innere Prozesse und lebensgeschichtliche Entwicklungen zu verstehen. Sie ist dazu geeignet, das Potential der eigenen Persönlichkeit zu entwickeln und auszuschöpfen
  • bietet Modelle zum Beobachten, Beschreiben, Verstehen und Förderung der menschlichen Persönlichkeit und der sozialen Beziehungen zwischen Menschen und sozialen Systemen
  • ist eine psychologische Methode, die Menschen hilft, effektiver zu kommunizieren. Von daher bietet sie ein Kommunikationskonzept, das zwischenmenschliche Kommunikation beschreibt und erklärt, sowohl in privaten als auch in beruflichen Kontexten

Die Transaktionsanalyse geht davon aus, dass der Mensch okay ist, jeder die Fähigkeit hat zu denken, zu fühlen und zu handeln und jeder für sein eigenes Leben verantwortlich ist, mit den Zielen, die er für sich als erstrebenswert erlebt.

Anmeldung

Angebote für Eltern

Das Kind und ICH und ICH und das Kind oder "... leben mit Kindern ..."

Der Workshop soll dazu einladen, eigene Sichtweisen zu reflektieren, zu erweitern oder gar abzulegen bzw. neuen Sichtweisen den Weg zu öffnen, für das Zusammenleben mit Kindern.

Ziel:
Neue Impulse erhalten, in der Kunst des „Sich-Einlassens“ und des „Nicht-Vergessens“, dass wir die Erwachsene sind.

Termin und Veranstaltungsort:
Nach Vereinbarung

Teilnehmergruppe:
Eltern, Erzieherinnen

Referentin:
Hanne Marl-Einacker

Zeitumfang:
4 Unterrichtsstunden oder nach Vereinbarung

Kosten:
bitte anfragen

Anmeldung

"Geschwister"

Welchen Einfluss haben Geschwister auf die Entwicklung?

  • Sagt die Geschwisterposition irgendetwas aus?
  • Welche Chancen, welche Fallen sind mit der Geschwisterstellung verbunden?
  • Was tue ich, wenn Geschwister dauernd streiten?

Wissenschaftliche Erkenntnisse und eigene Erfahrungen bilden eine spannende Grundlage für diese Fortbildung. Sowohl für Eltern als auch für Erzieherinnen geeignet.

Termin:
nach Vereinbarung

Veranstaltungsort:
nach Vereinbarung

Referetin:
Angelika Wörle-Gremler

Zeitumfang:
2 Unterrichtsstunden

Kosten:
bitte anfragen

Anmeldung

"Was sich so alles hinter dem Schreibenlernen verbirgt"

Bevor das Kind in der Schule anfängt zu malen, muss es eine Vielzahl anderer Fähigkeiten erwerben. Mögliche Schwierigkeiten lassen sich deshalb schon früh erkennen und im Vorfeld beheben.

In dieser Fortbildung (geeignet für Eltern und Erzieherinnen) beschäftigen wir uns mit den notwendigen Voraussetzungen, um gut schreiben zu lernen.

Termin:
nach Vereinbarung

Veranstaltungsort:
nach Vereinbarung

Referetin:
Angelika Wörle-Gremler

Zeitumfang:
2 Unterrichtsstunden

Kosten:
bitte anfragen

Anmeldung

Spielen ist mehr als nur Zeitvertreib

Häufig setzen wir voraus, dass Kinder spielen können. Die Erfahrung im Alltag zeigt, dass zunehmend mehr Kinder Schwierigkeiten im Umgang mit Spielmaterialien haben und keine eigenen Ideen oder Freude am Spiel entwickeln.

In dieser Veranstaltung wollen wir uns auf die Suche machen:

  • Welche Formen und Phasen des kindlichen Spiels gibt es?
  • Was benötigt ein Kind, um Interesse am Spiel entwickeln
  • zu können?
  • Wie kann ich das Spielverhalten beobachten?
  • Wie kann ich Spielverhalten fördern?

Termin und Veranstaltungsort:
nach Vereinbarung

Referentin:
Angelika Wörle-Gremler

Zeitumfang:
2 Unterrichtsstunden

Kosten:
bitte anfragen

Anmeldung

„Nur unruhig und lebendig oder schon ADHS?“

Diese Fortbildung richtet sich an Erzieherinnen, GrundschullehrerInnen und Eltern. Welche Strategien sind hilfreich, um die soziale Integration zu ermöglichen?

Folgende Themen sollen bearbeitet werden:

  • Wie zeigen sich Aufmerksamkeitsstörungen?
  • Wie zeigen sich Schwierigkeiten der Impulskontrolle?
  • Wie können Sie ungünstige Auslöser erkennen und vermeiden?

Bei Bedarf kann die Fortbildung in vier weiteren Blöcken vertieft und die praktische Umsetzung an Alltagsbeispielen geübt werden.

Termin und Veranstaltungsort:
nach Vereinbarung

Referentinnen:
Christine Sander und/oder Angelika Wörle-Gremler

Zeitumfang:
2 Unterrichtsstunden

Kosten:
bitte anfragen

Anmeldung

Malen – Malspuren – Spuren zum Selbst

Der Umgang mit Farben, Linien und Flächen ist bereits für kleine Kinder eine Möglichkeit, unbewusste Seeleninhalte zum Ausdruck zu bringen. Ein bewusster, behutsamer Umgang mit den entstandenen Werken ist deshalb erforderlich.

Folgende Themen sollen Inhalt dieser Fortbildung sein:

  • Wie kann ich Freude am Malen und Gestalten wecken?
  • Welche Phasen der Malentwicklung gibt es?
  • Welche Ursachen der „Malhemmung“ gibt es?

Termin und Veranstaltungsort:
nach Vereinbarung

Referentin:
Angelika Wörle-Gremler

Zeitumfang:
2 Unterrichtsstunden

Kosten:
bitte anfragen

Anmeldung

Förderung aus der Küchenschublade

Spiel-und Förderideen mit Materialien, die jeder Haushalt in sich birgt und mit denen sowohl Spaß, als auch qualitativ gute Lernerfolge erzielt werden können.

Ich möchte mit einfachsten Mitteln, die nicht extra gekauft werden müssen, die jeder besitzt, aufzeigen, dass niemand viel haben oder beschaffen muss, um pädagogisch wertvolle Förderangebote durchführen zu können.

Es stellt sich eine immer größer werdende Spielideenarmut ein, speziell dann, wenn die eigene Kreativität gefragt ist, sowohl bei Erwachsenen als auch zwangsläufig bei Kindern, so dass ich dem gerne etwas entgegensetzen möchte.

Wenn ich Ihr Interesse geweckt haben sollte, setzen Sie sich doch mit mir in Verbindung.

Termin und Veranstaltungsort:
nach Vereinbarung

Referentin:
Hanne Marl-Einacker

Zeitumfang:
2 Unterrichtsstunden

Kosten:
bitte anfragen

Anmeldung

Kinder in die Entspannung führen

In der Fortbildung geht es um die Vermittlung von Entspannungsmethoden und deren kindgemäße Umsetzung.

Kinder sind heute durch die vielfältigen Reize und Angebote oft überfordert und reagieren mit Unruhe und Konzentrationsschwierigkeiten. Sie finden schwer zu einem selbstvergessenen phantasievollen und kreativen Spielverhalten.

Entspannungsübungen und Phantasiereisen bieten eine wertvolle Hilfe. Im Mittelpunkt steht das Kennenlernen praktischer Entspannungsspiele für Kinder. Daneben soll der Eigenwahrnehmung von Stilleübungen und wohltuenden Entspannungsmethoden Raum geboten werden.

Durch diese Praxiserfahrungen lernen auch die TeilnehmerInnen die entspannende Wirkung der Übungen kennen. Es werden kindgerechte Traumreisen, Geschichten auf dem Rücken erzählt und Übungen aus dem Bereich Eutonie (Wohlspannung), der progressiven Muskelrelaxation und des Kinderyogas vorgestellt und erprobt. Es werden dabei reizvolle Materialien eingesetzt, die diese Entspannungswirkung hilfreich unterstützen.

Unser Entspannungszauber wird auch auf die Atmosphäre in der jeweiligen Jahreszeit eingehen. (Als besondere Empfehlung: Mit Kindern Stille und Entspannung im Frühling / Advent erfahren.)

Bitte bequeme Kleidung, warme Socken, eine Wolldecke, eine Unterlage und ein kleines Kissen mitbringen.

Termin und Veranstaltungsort:
nach Vereinbarung

Referentin:
Marlies Ratering

Zeitumfang:
nach Vereinbarung

Kosten:
100,00 € pro 2 Unterrichtsstunden
zuzüglich Fahrtkosten

Anmeldung

Mit Kindern Stille und Entspannung im Frühling erleben

Diese Fortbildung ist für Erzieherinnen, Betreuungskräfte und interessierte Eltern gleichermaßen geeignet.

Es werden Hilfen für den Einstieg in die Entspannungswelt, aber auch neue Impulse für Ruhe- und ausgleichende Entspannungsübungen für bereits erfahrene Teinehmerinnen geboten.

In ihrem beruflichen Alltag beobachten Erzieherinnen und Lehrerinnen bei den Kindern zunehmend Schwierigkeiten im Aufmerksamkeitsverhalten.

Eine Flut von Sinnesreizen aus der Umwelt, hohe Leistungserwartungen und familiäre Belastungen führen zu innerer Unruhe und Verspannungen.

Entspannungsübungen und Traumreisen bieten den Kindern eine wertvolle Hilfe, innere Ruhe zu finden und Stille neu zu entdecken.

An diesem Nachmittag werden wir Entspannungsspiele für Frühling und Sommer erleben und kindgerechte Phantasiereisen kennen lernen.

Es werden sowohl neue als auch bewährte Ruheübungen aus dem Bereich der Eutonie (der Wohlspannung), der Muskelentspannung nach Jacobsen und des Kinderyogas vorgestellt und praktisch erprobt.

So lernen auch die Teilnehmenden die Wirkung wohltuender Entspanungsübungen kennen. Spiralen, Mandalas, kleine Bewegungs-und Meditationsübungen zaubern zudem eine ganz besondere Frühlingsatmosphäre.

Es werden dabei reizvolle Materialien eingesetzt, die diese Entspannungswirkung hilfreich unterstützen.

Bitte bequeme Kleidung tragen und warme Socken, eine Wolldecke und ein kleines Kissen mitbringen.

Termin und Veranstaltungsort:
nach Vereinbarung

Referentin:
Marlies Ratering

Zeitumfang:
nach Vereinbarung

Kosten:
bitte anfragen

Anmeldung

Workshop: Entspannungszauber gemeinsam erleben

In diesem Workshop lernen Eltern und Kinder unterschiedliche Entspannungsmethoden kennen. Kinderyogageschichten, Phantasiereisen, Muskelentspannungsübungen und Wahrnehmungsspiele aus dem Bereich der Eutonie (Wohlspannung) helfen, sich Ruhepunkte zu schaffen und gemeinsam den Zauber der Entspannung zu erleben.

Durch die Körperübungen wird das eigene Körperbewusstsein sensibilisiert, das Gleichgewicht geschult und die Konzentration gefördert.

So kann Stress im Alltag leichter abgebaut werden und ein Weg zu mehr Ausgeglichenheit und Balance aufgebaut werden.

Unser Entspannungszauber wird auch auf die besondere Atmosphäre in der jeweiligen Jahreszeit eingehen.

Dieser Workshop kann in Ihrer Einrichtung für maximal acht Erwachsene mit jeweils einem Kind von 4 - 7 Jahren durchgeführt werden.

Bitte bequeme Kleidung tragen und warme Socken, eine Decke und ein kleines Kissen mitbringen. Die Kinder bringen bitte auch ein Kuscheltier mit.

Termin und Veranstaltungsort:
nach Vereinbarung

Referentin:
Marlies Ratering

Zeitumfang:
nach Vereinbarung

Kosten:
bitte anfragen

Anmeldung

Förderung kleiner Kinder im Alltag: „Hände – Füße – Mund“

Diese Fortbildung ist für Eltern und Erzieherinnen gleichermaßen geeignet: Es wird auf die Förderung kleiner Kinder im Alltag eingegangen und Bezug auf das Bobath-Konzept genommen.

Somit wird die regelrechte Entwicklung von Bewegungsabläufen beachtet und gemeinsam Fördermöglichkeiten erarbeitet.

Außerdem wird die sensomotorische Entwicklung im Zusammenspiel mit den Händen, Füßen und dem Weg zum Mund näher betrachtet.

Termin und Veranstaltungsort:
nach Vereinbarung

Referentin:
Elke Schipper

Zeitumfang:
nach Vereinbarung

Kosten:
bitte anfragen

Anmeldung

1, 2, 3 ist das schon Rechnerei? Mathematische Kompetenzentwicklung

Dieses Angebot richtet sich an Erzieherinnen, Grundschullehrerinnen, pädagogisch-therapeutische Mitarbeiterinnen und Eltern. Schon lange wissen wir, dass Mathematik nicht beginnt, wenn die Kinder Rechnen lernen, sondern dass Raum -und Zeitbegriffe wichtige Vorstufen sind.

Bei dieser Fortbildung erfahren die Teilnehmerinnen, dass sich die Entwicklung des Rechnenlernens in fünf qualitativ aufeinander aufbauenden Stufen vollzieht. Anhand praktischer Beispiele wird erläutert, wie die mathematische Kompetenzentwicklung von Kindern unterstützt wird und in welcher Stufe sich ein Kind befindet.

Termine und Veranstaltungsort:
nach Vereinbarung

Referentinnen:
Anke Müller und / oder Wiebke Oberschachtsiek

Zeitumfang:
2 Unterrichtsstunden

Kosten:
bitte anfragen

Anmeldung

Signale von kleinen Kindern wahrnehmen - interpretieren - verstehen lernen“

Kleine Kinder können uns ihre Bedürfnisse nicht mit Worten mitteilen. Das macht es für Bezugspersonen (Eltern oder Erzieherinnen) manchmal schwierig. Dennoch sendet ein kleines Kind viele Feinzeichen über seine Befindlichkeit und seine Bedürfnisse.

In der Fortbildung wollen wir uns mit diesen Feinzeichen beschäftigen und auch Videoaufnahmen miteinbeziehen.

Termin und Veranstaltungsort:
nach Vereinbarung

Referentin:
Angelika Wörle-Gremler

Zeitumfang:
2 Unterrichtsstunden

Kosten:
bitte anfragen

Anmeldung

Referentinnen

Unsere Referentinnen haben eine pädagogische oder therapeutische Ausbildung. Sie verfügen über eine langjährige Berufserfahrung und unterschiedliche Zusatzqualifikationen.

Referentinnen:
Lammers, Ruth
Diplom-Heilpädagogin, systemische Beraterin

Manz-Lennartz, Martina
Diplom-Heilpädagogin, Montessori-Heilpädagogin

Marl-Einacker, Hanne
Heilpädagogin, systemische Beraterin

Müller, Anke
Motopädin

Oberschachtsiek, Wiebke
Physiotherapeutin, Neurophysiologische Entwicklungsförderin NDT/INPP

Ratering, Marlies
Diplom Sozialpädagogin, Trainerin für den Erziehungsführerschein, Entspannungspädagogin

Rudolph-Voß, Heike
Diplom Sozialpädagogin, Video-Home Trainerin (SPIN)

Schipper, Elke
Physiotherapeutin, Bobaththerapeutin, systemische Beraterin

Wörle-Gremler, Angelika
Diplom-Pädagogin

Anmeldung

Sollten Sie an einem unserer Fortbildungsangebote Interesse haben oder einen speziellen Fortbildungswunsch haben, setzen Sie sich mit uns unter einer der nachfolgenden Adressen in Verbindung.

Frühförderstelle Unna Pappelweg 17 59423 Unna Tel: 02303/986500 Fax 02303/9865050 Mail: ffs-unna@t-online.de

Frühförderstelle Lünen Ernst-Becker-Str.21a 44534 Lünen Tel.: 02306/5983 Fax: 02306/5982 Mail: ffs-luenen@t-online.de

Rezensionen

Rückmeldung / Feedback bezüglich der Einzelförderung in der Frühförderstelle im Kreis Unna bei Frau V.

"Die Einzelförderung für unseren Sohn fand unter familiären Bedingungen statt und wurde von unserer ganzen Familie freudig erwartet.

Frau V. zeigte sich im Umgang mit unserem Kind äußerst erfahren und versiert. Ihre einfühlsame Ruhe und die fröhliche Ausstrahlung, ließen kaum Platz für eine lange Eingewöhnung. Unser Sohn hat von den Fördereinheiten profitiert, indem er in seinem Bewegungs- und Emotionsfeld konstitutionsgerecht unterstützt und gefördert wurde. Trotz der Notwendigkeit der Frühförderung für unseren Sohn durch die Frühgeburt in der 32.SSW und der damit verbundenen Ängste und Sorgen, wurden mir im Verlauf der Förderung jegliche Ängste und Sorgen durch die qualifizierten Gespräche mit Frau V. genommen.

Hierfür möchten wir uns herzlichst bedanken!"

Unna:
02303/986500
Lünen:
02306/5983
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