Meine Hände sind ein Schlüssel zu einer Welt, die ich selbst mitgestalten kann.

Im Alltag tun Kinder die unterschiedlichsten Dinge. Türme bauen, Jogurt essen, Socken an- oder ausziehen, Puppen versorgen, malen, schneiden, den Hund streicheln...

und für all diese Dinge nutzen sie ihre Hände. Manche Kinder brauchen dabei viel Zeit oder verweigern bestimmte Bereiche sogar. Da ist das Anziehen morgens oft ein Drama oder diese Kinder meiden konsequent die Bastelecke in der Kita.

Hinweise auf eine Einschränkung der handmotorischen Fähigkeiten:

  • Lässt Ihr Kind häufig die Dinge fallen, die es in den Händen hält oder mit denen es etwas tun möchte?
  • Hat es Schwierigkeiten, das Schleifenbinden zu lernen, etwas auf- und zuzuknöpfen oder einen Ball zu werfen und zu fangen?
  • Bereiten Malen und Zeichnen, Schneiden, Basteln und Kleben Probleme?
  • Tut sich ihr Kind schwer damit, Puzzles zu legen oder mit Konstruktionsspielzeug, beispielsweise mit Bausteinen, zu spielen?

Kinder mit Besonderheiten im Bereich der Handmotorik in der Frühförderstelle

Die normale Entwicklung der Handmotorik beginnt schon durch engen Kontakt mit den Eltern. So machen Babys erste Berührungserfahrungen. Nach dem Entdecken mit dem Mund, kommt das Entdecken mit den Händen. Durch intensive Erfahrungen mit verschiedenen Materialien und Gegenständen können Kinder die Welt be”greifen”. Es ist für die Entwicklung der Handmotorik sehr wichtig, dass Kinder schon in den ersten Monaten und Jahren viele Möglichkeiten bekommen, um die Umwelt zunächst mit dem Mund und dann mit den Händen zu erforschen.

Dadurch entwickeln Kinder ein gutes Gefühl für die Hände und lernen, sie kompetent einzusetzen, denn nur wer seine Hände richtig spürt, kann auch die vielen kleinen Muskeln richtig einsetzen und aus dem Vollen schöpfen.

Eine wichtige Voraussetzung, um die Hände einsetzen zu können, ist eine sichere Körpermotorik. Ich muss z. B. stabil sitzen können, damit ich die Hände nicht zum Abstützen brauche, um nicht vom Stuhl zu fallen.

Tipp

Wenn die Hände gezielt aktiv werden sollen, braucht ihr Kind eine Unterlage für die Füße. Sei es durch einen höhenverstellbaren Stuhl oder durch einen stabilen Fußhocker unter dem Tisch. Das gilt nicht nur für das Malen oder Schreiben, sondern auch für das Essen.

Kinderhochstuhl:

Die Beine Ihres Kindes sollten nicht in der Luft baumeln. Deswegen muss der Stuhl eine Fußstütze oder ein Fußbrett haben. Damit er lange nutzbar ist, sollten sowohl die Sitzfläche als auch das Fußbrett variabel verstellbar sein (Letzteres möglichst fast bis hinunter zum Boden).

  • verfügt über die einzigartige Möglichkeit die Tiefe und Höhe der Sitz- und Fußplatte an den Körper Ihres Kindes anzupassen (somit wird die optimale Unterstützung des Rückens und der richtigen Sitzhaltung unabhängig von der Größe des Kindes gewährleistet.)
  • Der Stuhl muss stabil stehen und darf nicht kippen – selbst dann nicht, wenn sich Ihr Kind daran hochzieht. Die Kleinen entwickeln im Kleinkindalter meist mehr Entdeckergeist und Energie, als Sie sich beim Kauf des Stuhles vorstellen können!
Die Entwicklung der Handmotorik ist oft ein wichtiger Indikator für die gesamte Entwicklung (z. B. der Mundmotorik). Ganz eng ist die Entwicklung der Körpermotorik mit der Handmotorik verbunden. Diese gesamte Entwicklung wird von vielen Faktoren beeinflusst und läuft immer individuell. Jedes Kind im eigenen Tempo. Um entscheiden zu können, ob ein Kind Unterstützung braucht, hat man Grenzsteine festgelegt. Bis zu diesem Zeitpunkt kann man den Kindern ihre Zeit lassen, um sich aus eigener Kraft zu entwickeln. Eine weitere Voraussetzung für eine gute Handmotorik und besonders für eine gute Grafomotorik (das Arbeiten mit dem Stift) ist gutes Sehen. Die Augen müssen sich scharf stellen auf diesen Abstand zu den Händen. Die Augen müssen die Hände verfolgen können, um die Bewegungen zu kontrollieren oder auch korrigieren zu können.

Tipp

Wenn sie das Gefühl haben, dass Ihr Kind nicht richtig sehen kann bei fummeligen Basteleien, sollten Sie die Augen bei einem Facharzt überprüfen lassen.

Im Rahmen der Förderung können wir uns die unterschiedlichen Aspekte der visuellen Wahrnehmung mithilfe des FEW II (Diagnostikverfahren zur visuellen Wahrnehmung) genauer betrachten.

Auffälligkeiten ernst nehmen

Störungen in der Entwicklung der Handmotorik können die weitere Entwicklung des Kindes beträchtlich beeinflussen und mit Verhaltensproblemen einhergehen:

  • Wenn es Kindern mit solchen Einschränkungen mit der Zeit nicht gelingt, ein normales Bewegungsverhalten zu entwickeln, besteht die Gefahr, dass sich ihr Selbstvertrauen und Selbstwertgefühl mindert. Dann ist der Stift generell doof und die schulischen Anforderungen könnten zur Qual werden.




Malen und Schreiben - ein komplexer Vorgang.

Um erste Formen oder Figuren malen zu können, benötigen Kinder zuerst einmal ein gutes Gefühl für den eigenen Körper und sie müssen schon selbst Erfahrungen mit den bestimmten Formen gemacht haben, mit ihnen gespielt haben, sie "be”griffen” haben. Sie greifen also auf all die Erfahrungen zurück, die sie in der Kleinkindentwicklung gemacht haben. Hinzu kommt dann der gekonnte Umgang mit Stift und Papier. Wichtig ist dabei

  • eine stabile Sitzposition
  • eine gute Bewegungskoordination der großen Gelenke wie Schulter-, Ellbogen- und Handgelenk
  • eine Arbeitshand, die den Stift führt und eine Haltehand, die dafür sorgt, dass das Blatt nicht rutscht
  • ein gutes Zusammenspiel von Augen und Hand
  • eine angemessene Muskelspannung, angefangen im Rumpf bis zu den Fingerspitzen
  • ein dynamischer Dreipunktgriff nach den verschiedenen Vorstufen der Stifthaltung

Und dann brauche ich auch noch einen Plan, was ich malen möchte.

Tipp

Wenn Ihr Kind nicht gerne mit dem Stift malt, weil es ihm schwer fällt, den festzuhalten und gut zu führen, dann lassen Sie es mit den Fingern malen, mit dicken Pinseln, mit Stempeln. Einfach mal das Blatt bunt machen, ohne dass eine Figur entsteht. Farbe allein kann Spaß machen.

Durch den dynamischen Dreipunktgriff am unteren Stiftende sind auch kleine feine Linienführungen möglich. Voraussetzungen dafür sind:

  • eine gute Tonusregulation
  • eine angemessene Kraftdosierung/Handkraft
  • eine gute Hand- und Fingerkoordination
  • die Fähigkeit, dass der Daumen und die Finger sich an den Fingerbeeren berühren können (Daumen-Finger-Opposition)
  • Zangen- und Pinzettengriff und der fließende Übergang dieser beiden Griffarten

Möglichkeiten

Im Rahmen der Frühförderung haben wir die unterschiedlichen Aspekte im Blick, die die Entwicklung der Handmotorik beeinflussen. In Anlehnung an den RAVEK können wir Einschränkungen gezielt untersuchen. Wir finden mit Ihnen und Ihrem Kind zusammen Möglichkeiten, die für das Kind wichtigen Bereiche zu fördern und oft können Sie noch Tipps mit nach Hause nehmen, die Sie ganz leicht in Ihren Alltag umsetzen können.

Die oberste Devise ist für uns, dass Ihr Kind Spaß daran findet, denn dann wiederholt es Dinge und es beginnt, zu lernen.

Außerdem berücksichtigt die Förderung die Prinzipien:

  • vom Groben zum Feinen
  • vom Einfachen zum Differenzierten
  • vom Langsamen zum Schnellen
  • vom Schnellen zum Rhythmischen
  • vom Schnellen, Rhythmischen zum Automatisierten und Generalisierten

Da das Gehirn nicht zwei Bewegungsabläufe gleichzeitig planen kann, ist es wichtig, dass Bewegungen so lange geübt werden, bis sie automatisiert ablaufen. Das bedeutet, dass Kinder sich spätestens im Vorschulalter für eine Hand entschieden haben müssen. Ist eher die rechte Hand oder eher die linke Hand aktiv.

Nur dann gibt es noch genügend Möglichkeiten, um Bewegungsabläufe, wie zum Beispiel die Stifthaltung, zu automatisieren. Der Hand-Dominanz-Test bietet eine Möglichkeit, um zu prüfen, welche Hand geschickter ist, um dann die Entwicklung einer Handdominanz zu unterstützen.

Tipp

Wenn ihr Kind noch nicht sicher weiß, welche Hand geschickter ist, bieten Sie ihm Stifte oder Besteck in der Mitte an. So kann es frei ausprobieren und wird nicht in eine Richtung geschoben.

Fragen und Antworten

Muskeltonus

Der Muskeltonus ermöglicht uns, unseren Körper gegen die Schwerkraft aufzurichten und uns zu bewegen. Er wird durch Sinnesreize gesteuert und kann für kurze Zeit durch uns bewusst gesteuert werden. Der Grundtonus, der unbewusst vorhanden ist, wird durch die Bassisinne (Berührungsempfinden, Tiefensensibilität und Gleichgewicht) beeinflusst. Ein guter Grundtonus sorgt dafür, dass Bewegungen flüssig ablaufen und jederzeit gestoppt werden können.

Koordination

Unter Koordination versteht man das Zusammenspiel von Muskelgruppen und Muskelketten, das ermöglicht, dass Bewegungen sicher ausgeführt und Positionen gehalten werden können.

visuelle Wahrnehmung

Darunter versteht man die Aufnahme von Sehreizen über das Auge, die Weiterleitung zum Gehirn und die Verarbeitung zu einem sinnvollen Zusammenhang.

Auge-Hand-Koordination

Das bezeichnet die Zusammenarbeit zwischen dem Bild, das meine Augen aufnehmen und den Bewegungsbefehlen, die meine Hände bekommen. Die Augen müssen die Bewegungen der Hand verfolgen können, um Bewegungen gezielt ausführen zu können.

Raumlage-Wahrnehmung

Das bezeichnet die Fähigkeit einen die Position eines Gegenstandes lokalisieren zu können (Oben, unten, rechts, links zu einem Bezugspunkt).

Figur-Grund-Wahrnehmung

Dadurch sind wir in der Lage Gegenstände vor einem diffusen Hintergrund zu erkennen und z. B. Dinge in einem Wimmelbilderbuch zu finden.

Gestalt schließen

Auch wenn ich ein Bild nicht komplett sehe, kann ich, wenn es mir vertraut ist, den Rest im Kopf ergänzen und kann so z. B. beim Puzzlen erkennen, dass ein bestimmtes Teil z. B. zu dem Tier auf dem Bild gehört.

FEW II

Frostigs Entwicklungstest zur visuellen Wahrnehmung in der deutschen Überarbeitung von 2008. Diese Entwicklungsdiagnostik untersucht die unterschiedlichen Bereiche der visuellen Wahrnehmung.

RAVEK

Ravensburger Erhebungsbogen fein- und grafomotorischer Kompetenzen. Dies ist ein Befundinstrument, um die Hand- und grafomotorische Entwicklung von Kindern sowie die Malentwicklung zu erfassen.

Handdominanz / Händigkeit

Als Händigkeit bezeichnet man die bevorzugte Nutzung einer bestimmten Hand besonders anspruchsvolle handmotorische Tätigkeiten.

bimanuelles Arbeiten

Arbeiten mit beiden Händen durchführen z. B. das Arbeiten mit einem Nudelholz. Die Hände tun das gleiche.

bilaterales Arbeiten

Hier findet eine Differenzierung statt. Die eine Hand arbeitet, die andere Hand hält dabei z.B. den Gegenstand fest (Flasche öffnen).

Stifthaltung

Die unterschiedlichen Stifthaltungen beschreiben, wie ein Stift festgehalten wird.

Faustgriff

Der Stift wird in der Faust gehalten und die KLeinfingerseite zeigt zum Blatt.

Pfötchengriff

Der Stift wird mit allen Fingern gehalten. Der Daumen steht den Fingern gegenüber. Gegenüber dem Faustgriff findet schon eine leichte Drehung im Unterarm statt.

Vierpunktgriff

Neben dem Daumen, befinden sich Zeigefinger, Mittel- und Ringfinger direkt am Stift und sind notwendig, um den Stift zu führen.

Schlüsselgriff

Den Schlüssel bewegt man, indem er mit dem Daumen seitlich an den Zeigefinger gedrückt wird.

Pinzettengriff

Der Gegenstand wird mit gestrecktem Daumen- und Zeigefinger gegriffen.

Zangengriff

Ein kleiner Gegenstand (z.B. ein Krümel) wird mit gebeugtem Daumen und gebeugtem Zeigefinger aufgesammelt.

Daumen-Finger-Opposition

Zum Greifen kann der Daumen sich den Fingern gegenüberstellen.

automatisierte Stifthaltung

Wenn ein Kind den Stift oft benutzt und das Halten des STiftes immer wieder trainiert, kann das Gehirn diese Haltung einspeichern und sie wird automatisiert. Es muss nicht immer wieder neu überlegt werden: “Wie mache ich das jetzt?”

isolierte Fingerbewegung

Die Finger können isoliert voneinander bewegt werden. So kann der Zeigefinger eine Kugel schnipsen ohne dass sich die anderen Finger mitbewegen.

Grafomotorik

Das bezeichnet die menschliche Schreibbewegung. Dabei berücksichtigt man alle beteilligten Komponenten wie Koordination, Bewegungen in den verschiedenen Gelenken und den Rhythmus der Bewegung.

Was ist eine motorische Entwicklungsverzögerung?

Von einer motorischen Entwicklungsverzögerung spricht man, wenn Entwicklungsschritte nicht altersentsprechend erreicht werden. In gewissem Maße ist eine motorische Entwicklungsverzögerung noch auszugleichen.

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Anmeldung



Wenn Sie sich unsicher sind, ob Ihr Kind Unterstützung benötigt, können Sie gerne eine kostenlose erste Beratung bei uns in Anspruch nehmen. Diese kann bei Ihnen zu Hause oder in der Frühförderstelle stattfinden.

Zur kostenlosen Erstberatung anmelden

Das wünschen wir uns von Ihnen

  • Vertrauen
  • Bereitschaft, Hilfe anzunehmen und sich auf eventuelle Veränderungen einzulassen
  • Perspektivwechsel wagen
  • Manchmal ein bisschen Mut, um die eigenen Grenzen zu erweitern und Unbequemes anzuschauen, oder um über seinen Schatten zu springen

Dafür bekommen Sie…

  • Respektvollen Umgang
  • Freude, Motivation und Engagement
  • Kompetentes Wissen
  • Hilfe bei der Vernetzung mit anderen therapeutischen Institutionen
  • Unterstützung bei der Hilfsmittel - Versorgung und Diagnostik
  • Kooperation mit der Kindertageseinrichtung / Tagesmutter
  • Unterstützung in der Schulfrage
  • ein interdisziplinäres Team

Wir bieten einen ganzheitlichen Blick auf das Familien­system

systemische Familienberatung

Wenn sich in einem Mobile nur ein Teil bewegt, gerät alles in Bewegung. Wann könnte ich eine systemische Familienberatung nutzen?

Wenn...

  • ich mich überfordert fühle
  • ich mich nicht verstanden fühle
  • ich ein Problem mit einem Familienmitglied habe und eine befriedigende Lösung suche
  • Ich immer wieder in ein altes Verhaltensmuster falle, obwohl ich das gar nicht will
  • ich mit der Kindererziehung an meine Grenzen stoße/ überfordert bin und Unterstützung benötige
  • ich Hilfe in der Strukturierung meiner Lebenssituation benötige
  • Ich mich durch meine aktuelle Lebenssituation belastet fühle
  • ich etwas in meinem Leben verändern möchte
  • ich mehr Freude erleben möchte

Die systemische Beratung ist ein lösungsorientiertes, wertschätzendes, einfühlsames, auf die individuelle Situation bezogenes Angebot. Durch vielseitige Methoden und aktives Mitarbeiten sind Sie in der Lage Verhaltensmuster zu erkennen und auch neue Sichtweisen zu erfahren. Dies ermöglicht Veränderungen, die Auswirkungen auf die gesamte Familien- und Lebenssituation haben. Die systemische Familienberatung kann in einer der Standortstellen stattfinden, in der Kindertagesstätte oder auch in der Familie. Die Anzahl der Beratungstermine ist individuell. (maximal 10)

Bei Interesse melden Sie sich einfach bei uns.

Anmeldung

Video-Home Training

Ihr Kind verhält sich schwierig in der Kita oder zuhause? Sie erreichen Ihr Kind nicht mehr mit Worten? Nichts geht mehr?

Im Rahmen des Video-Home-Trainings können wir gemeinsam nach Lösungen suchen.

Video-Home-Training ist eine zeitliche begrenzte und lösungsorientierte Methode, um Familien mit Kommunikations- und Erziehungsschwierigkeiten zu beraten.

Jede Familie hat ihre eigene Lebendigkeit, Kraft und Stärke. Jede Familie hat ihre eigene Art miteinander umzugehen, miteinander zu sprechen. Im geschützten Rahmen und persönlicher Atmosphäre bieten wir Ihnen die Möglichkeit, ihre Familie aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten.

Dabei betrachten wir besonders gelingendes Erziehungsverhalten, um dieses im Alltag verstärkt anwenden zu können. Ziel ist es, dass sich Ihr Kind innerhalb der Familie verstanden fühlt und sich alle wieder wohler miteinander fühlen.

Anmeldung

Transaktionsanalyse

Die Transaktionsanalyse

  • ist ein Therapie- und Beratungskonzept, das dabei hilft, mit schwierigen Lebenssituationen umzugehen und individuelles Wachstum zu fördern
  • ist ein Persönlichkeitskonzept, das dazu dient, innere Prozesse und lebensgeschichtliche Entwicklungen zu verstehen. Sie ist dazu geeignet, das Potential der eigenen Persönlichkeit zu entwickeln und auszuschöpfen
  • bietet Modelle zum Beobachten, Beschreiben, Verstehen und Förderung der menschlichen Persönlichkeit und der sozialen Beziehungen zwischen Menschen und sozialen Systemen
  • ist eine psychologische Methode, die Menschen hilft, effektiver zu kommunizieren. Von daher bietet sie ein Kommunikationskonzept, das zwischenmenschliche Kommunikation beschreibt und erklärt, sowohl in privaten als auch in beruflichen Kontexten

Die Transaktionsanalyse geht davon aus, dass der Mensch okay ist, jeder die Fähigkeit hat zu denken, zu fühlen und zu handeln und jeder für sein eigenes Leben verantwortlich ist, mit den Zielen, die er für sich als erstrebenswert erlebt.

Anmeldung

Angebote für Eltern

Das Kind und ICH und ICH und das Kind oder "... leben mit Kindern ..."

Der Workshop soll dazu einladen, eigene Sichtweisen zu reflektieren, zu erweitern oder gar abzulegen bzw. neuen Sichtweisen den Weg zu öffnen, für das Zusammenleben mit Kindern.

Ziel:
Neue Impulse erhalten, in der Kunst des „Sich-Einlassens“ und des „Nicht-Vergessens“, dass wir die Erwachsene sind.

Termin und Veranstaltungsort:
Nach Vereinbarung

Teilnehmergruppe:
Eltern, Erzieherinnen

Referentin:
Hanne Marl-Einacker

Zeitumfang:
4 Unterrichtsstunden oder nach Vereinbarung

Kosten:
bitte anfragen

Anmeldung

"Geschwister"

Welchen Einfluss haben Geschwister auf die Entwicklung?

  • Sagt die Geschwisterposition irgendetwas aus?
  • Welche Chancen, welche Fallen sind mit der Geschwisterstellung verbunden?
  • Was tue ich, wenn Geschwister dauernd streiten?

Wissenschaftliche Erkenntnisse und eigene Erfahrungen bilden eine spannende Grundlage für diese Fortbildung. Sowohl für Eltern als auch für Erzieherinnen geeignet.

Termin:
nach Vereinbarung

Veranstaltungsort:
nach Vereinbarung

Referetin:
Angelika Wörle-Gremler

Zeitumfang:
2 Unterrichtsstunden

Kosten:
bitte anfragen

Anmeldung

"Was sich so alles hinter dem Schreibenlernen verbirgt"

Bevor das Kind in der Schule anfängt zu malen, muss es eine Vielzahl anderer Fähigkeiten erwerben. Mögliche Schwierigkeiten lassen sich deshalb schon früh erkennen und im Vorfeld beheben.

In dieser Fortbildung (geeignet für Eltern und Erzieherinnen) beschäftigen wir uns mit den notwendigen Voraussetzungen, um gut schreiben zu lernen.

Termin:
nach Vereinbarung

Veranstaltungsort:
nach Vereinbarung

Referetin:
Angelika Wörle-Gremler

Zeitumfang:
2 Unterrichtsstunden

Kosten:
bitte anfragen

Anmeldung

Spielen ist mehr als nur Zeitvertreib

Häufig setzen wir voraus, dass Kinder spielen können. Die Erfahrung im Alltag zeigt, dass zunehmend mehr Kinder Schwierigkeiten im Umgang mit Spielmaterialien haben und keine eigenen Ideen oder Freude am Spiel entwickeln.

In dieser Veranstaltung wollen wir uns auf die Suche machen:

  • Welche Formen und Phasen des kindlichen Spiels gibt es?
  • Was benötigt ein Kind, um Interesse am Spiel entwickeln
  • zu können?
  • Wie kann ich das Spielverhalten beobachten?
  • Wie kann ich Spielverhalten fördern?

Termin und Veranstaltungsort:
nach Vereinbarung

Referentin:
Angelika Wörle-Gremler

Zeitumfang:
2 Unterrichtsstunden

Kosten:
bitte anfragen

Anmeldung

„Nur unruhig und lebendig oder schon ADHS?“

Diese Fortbildung richtet sich an Erzieherinnen, GrundschullehrerInnen und Eltern. Welche Strategien sind hilfreich, um die soziale Integration zu ermöglichen?

Folgende Themen sollen bearbeitet werden:

  • Wie zeigen sich Aufmerksamkeitsstörungen?
  • Wie zeigen sich Schwierigkeiten der Impulskontrolle?
  • Wie können Sie ungünstige Auslöser erkennen und vermeiden?

Bei Bedarf kann die Fortbildung in vier weiteren Blöcken vertieft und die praktische Umsetzung an Alltagsbeispielen geübt werden.

Termin und Veranstaltungsort:
nach Vereinbarung

Referentinnen:
Christine Sander und/oder Angelika Wörle-Gremler

Zeitumfang:
2 Unterrichtsstunden

Kosten:
bitte anfragen

Anmeldung

Malen – Malspuren – Spuren zum Selbst

Der Umgang mit Farben, Linien und Flächen ist bereits für kleine Kinder eine Möglichkeit, unbewusste Seeleninhalte zum Ausdruck zu bringen. Ein bewusster, behutsamer Umgang mit den entstandenen Werken ist deshalb erforderlich.

Folgende Themen sollen Inhalt dieser Fortbildung sein:

  • Wie kann ich Freude am Malen und Gestalten wecken?
  • Welche Phasen der Malentwicklung gibt es?
  • Welche Ursachen der „Malhemmung“ gibt es?

Termin und Veranstaltungsort:
nach Vereinbarung

Referentin:
Angelika Wörle-Gremler

Zeitumfang:
2 Unterrichtsstunden

Kosten:
bitte anfragen

Anmeldung

Förderung aus der Küchenschublade

Spiel-und Förderideen mit Materialien, die jeder Haushalt in sich birgt und mit denen sowohl Spaß, als auch qualitativ gute Lernerfolge erzielt werden können.

Ich möchte mit einfachsten Mitteln, die nicht extra gekauft werden müssen, die jeder besitzt, aufzeigen, dass niemand viel haben oder beschaffen muss, um pädagogisch wertvolle Förderangebote durchführen zu können.

Es stellt sich eine immer größer werdende Spielideenarmut ein, speziell dann, wenn die eigene Kreativität gefragt ist, sowohl bei Erwachsenen als auch zwangsläufig bei Kindern, so dass ich dem gerne etwas entgegensetzen möchte.

Wenn ich Ihr Interesse geweckt haben sollte, setzen Sie sich doch mit mir in Verbindung.

Termin und Veranstaltungsort:
nach Vereinbarung

Referentin:
Hanne Marl-Einacker

Zeitumfang:
2 Unterrichtsstunden

Kosten:
bitte anfragen

Anmeldung

Kinder in die Entspannung führen

In der Fortbildung geht es um die Vermittlung von Entspannungsmethoden und deren kindgemäße Umsetzung.

Kinder sind heute durch die vielfältigen Reize und Angebote oft überfordert und reagieren mit Unruhe und Konzentrationsschwierigkeiten. Sie finden schwer zu einem selbstvergessenen phantasievollen und kreativen Spielverhalten.

Entspannungsübungen und Phantasiereisen bieten eine wertvolle Hilfe. Im Mittelpunkt steht das Kennenlernen praktischer Entspannungsspiele für Kinder. Daneben soll der Eigenwahrnehmung von Stilleübungen und wohltuenden Entspannungsmethoden Raum geboten werden.

Durch diese Praxiserfahrungen lernen auch die TeilnehmerInnen die entspannende Wirkung der Übungen kennen. Es werden kindgerechte Traumreisen, Geschichten auf dem Rücken erzählt und Übungen aus dem Bereich Eutonie (Wohlspannung), der progressiven Muskelrelaxation und des Kinderyogas vorgestellt und erprobt. Es werden dabei reizvolle Materialien eingesetzt, die diese Entspannungswirkung hilfreich unterstützen.

Unser Entspannungszauber wird auch auf die Atmosphäre in der jeweiligen Jahreszeit eingehen. (Als besondere Empfehlung: Mit Kindern Stille und Entspannung im Frühling / Advent erfahren.)

Bitte bequeme Kleidung, warme Socken, eine Wolldecke, eine Unterlage und ein kleines Kissen mitbringen.

Termin und Veranstaltungsort:
nach Vereinbarung

Referentin:
Marlies Ratering

Zeitumfang:
nach Vereinbarung

Kosten:
100,00 € pro 2 Unterrichtsstunden
zuzüglich Fahrtkosten

Anmeldung

Mit Kindern Stille und Entspannung im Frühling erleben

Diese Fortbildung ist für Erzieherinnen, Betreuungskräfte und interessierte Eltern gleichermaßen geeignet.

Es werden Hilfen für den Einstieg in die Entspannungswelt, aber auch neue Impulse für Ruhe- und ausgleichende Entspannungsübungen für bereits erfahrene Teinehmerinnen geboten.

In ihrem beruflichen Alltag beobachten Erzieherinnen und Lehrerinnen bei den Kindern zunehmend Schwierigkeiten im Aufmerksamkeitsverhalten.

Eine Flut von Sinnesreizen aus der Umwelt, hohe Leistungserwartungen und familiäre Belastungen führen zu innerer Unruhe und Verspannungen.

Entspannungsübungen und Traumreisen bieten den Kindern eine wertvolle Hilfe, innere Ruhe zu finden und Stille neu zu entdecken.

An diesem Nachmittag werden wir Entspannungsspiele für Frühling und Sommer erleben und kindgerechte Phantasiereisen kennen lernen.

Es werden sowohl neue als auch bewährte Ruheübungen aus dem Bereich der Eutonie (der Wohlspannung), der Muskelentspannung nach Jacobsen und des Kinderyogas vorgestellt und praktisch erprobt.

So lernen auch die Teilnehmenden die Wirkung wohltuender Entspanungsübungen kennen. Spiralen, Mandalas, kleine Bewegungs-und Meditationsübungen zaubern zudem eine ganz besondere Frühlingsatmosphäre.

Es werden dabei reizvolle Materialien eingesetzt, die diese Entspannungswirkung hilfreich unterstützen.

Bitte bequeme Kleidung tragen und warme Socken, eine Wolldecke und ein kleines Kissen mitbringen.

Termin und Veranstaltungsort:
nach Vereinbarung

Referentin:
Marlies Ratering

Zeitumfang:
nach Vereinbarung

Kosten:
bitte anfragen

Anmeldung

Workshop: Entspannungszauber gemeinsam erleben

In diesem Workshop lernen Eltern und Kinder unterschiedliche Entspannungsmethoden kennen. Kinderyogageschichten, Phantasiereisen, Muskelentspannungsübungen und Wahrnehmungsspiele aus dem Bereich der Eutonie (Wohlspannung) helfen, sich Ruhepunkte zu schaffen und gemeinsam den Zauber der Entspannung zu erleben.

Durch die Körperübungen wird das eigene Körperbewusstsein sensibilisiert, das Gleichgewicht geschult und die Konzentration gefördert.

So kann Stress im Alltag leichter abgebaut werden und ein Weg zu mehr Ausgeglichenheit und Balance aufgebaut werden.

Unser Entspannungszauber wird auch auf die besondere Atmosphäre in der jeweiligen Jahreszeit eingehen.

Dieser Workshop kann in Ihrer Einrichtung für maximal acht Erwachsene mit jeweils einem Kind von 4 - 7 Jahren durchgeführt werden.

Bitte bequeme Kleidung tragen und warme Socken, eine Decke und ein kleines Kissen mitbringen. Die Kinder bringen bitte auch ein Kuscheltier mit.

Termin und Veranstaltungsort:
nach Vereinbarung

Referentin:
Marlies Ratering

Zeitumfang:
nach Vereinbarung

Kosten:
bitte anfragen

Anmeldung

Förderung kleiner Kinder im Alltag: „Hände – Füße – Mund“

Diese Fortbildung ist für Eltern und Erzieherinnen gleichermaßen geeignet: Es wird auf die Förderung kleiner Kinder im Alltag eingegangen und Bezug auf das Bobath-Konzept genommen.

Somit wird die regelrechte Entwicklung von Bewegungsabläufen beachtet und gemeinsam Fördermöglichkeiten erarbeitet.

Außerdem wird die sensomotorische Entwicklung im Zusammenspiel mit den Händen, Füßen und dem Weg zum Mund näher betrachtet.

Termin und Veranstaltungsort:
nach Vereinbarung

Referentin:
Elke Schipper

Zeitumfang:
nach Vereinbarung

Kosten:
bitte anfragen

Anmeldung

1, 2, 3 ist das schon Rechnerei? Mathematische Kompetenzentwicklung

Dieses Angebot richtet sich an Erzieherinnen, Grundschullehrerinnen, pädagogisch-therapeutische Mitarbeiterinnen und Eltern. Schon lange wissen wir, dass Mathematik nicht beginnt, wenn die Kinder Rechnen lernen, sondern dass Raum -und Zeitbegriffe wichtige Vorstufen sind.

Bei dieser Fortbildung erfahren die Teilnehmerinnen, dass sich die Entwicklung des Rechnenlernens in fünf qualitativ aufeinander aufbauenden Stufen vollzieht. Anhand praktischer Beispiele wird erläutert, wie die mathematische Kompetenzentwicklung von Kindern unterstützt wird und in welcher Stufe sich ein Kind befindet.

Termine und Veranstaltungsort:
nach Vereinbarung

Referentinnen:
Anke Müller und / oder Wiebke Oberschachtsiek

Zeitumfang:
2 Unterrichtsstunden

Kosten:
bitte anfragen

Anmeldung

Signale von kleinen Kindern wahrnehmen - interpretieren - verstehen lernen“

Kleine Kinder können uns ihre Bedürfnisse nicht mit Worten mitteilen. Das macht es für Bezugspersonen (Eltern oder Erzieherinnen) manchmal schwierig. Dennoch sendet ein kleines Kind viele Feinzeichen über seine Befindlichkeit und seine Bedürfnisse.

In der Fortbildung wollen wir uns mit diesen Feinzeichen beschäftigen und auch Videoaufnahmen miteinbeziehen.

Termin und Veranstaltungsort:
nach Vereinbarung

Referentin:
Angelika Wörle-Gremler

Zeitumfang:
2 Unterrichtsstunden

Kosten:
bitte anfragen

Anmeldung

Referentinnen

Unsere Referentinnen haben eine pädagogische oder therapeutische Ausbildung. Sie verfügen über eine langjährige Berufserfahrung und unterschiedliche Zusatzqualifikationen.

Referentinnen:
Lammers, Ruth
Diplom-Heilpädagogin, systemische Beraterin

Manz-Lennartz, Martina
Diplom-Heilpädagogin, Montessori-Heilpädagogin

Marl-Einacker, Hanne
Heilpädagogin, systemische Beraterin

Müller, Anke
Motopädin

Oberschachtsiek, Wiebke
Physiotherapeutin, Neurophysiologische Entwicklungsförderin NDT/INPP

Ratering, Marlies
Diplom Sozialpädagogin, Trainerin für den Erziehungsführerschein, Entspannungspädagogin

Rudolph-Voß, Heike
Diplom Sozialpädagogin, Video-Home Trainerin (SPIN)

Schipper, Elke
Physiotherapeutin, Bobaththerapeutin, systemische Beraterin

Wörle-Gremler, Angelika
Diplom-Pädagogin

Anmeldung

Sollten Sie an einem unserer Fortbildungsangebote Interesse haben oder einen speziellen Fortbildungswunsch haben, setzen Sie sich mit uns unter einer der nachfolgenden Adressen in Verbindung.

Frühförderstelle Unna Pappelweg 17 59423 Unna Tel: 02303/986500 Fax 02303/9865050 Mail: ffs-unna@t-online.de

Frühförderstelle Lünen Ernst-Becker-Str.21a 44534 Lünen Tel.: 02306/5983 Fax: 02306/5982 Mail: ffs-luenen@t-online.de

Rezensionen

Rückmeldung / Feedback bezüglich der Einzelförderung in der Frühförderstelle im Kreis Unna bei Frau V.

"Die Einzelförderung für unseren Sohn fand unter familiären Bedingungen statt und wurde von unserer ganzen Familie freudig erwartet.

Frau V. zeigte sich im Umgang mit unserem Kind äußerst erfahren und versiert. Ihre einfühlsame Ruhe und die fröhliche Ausstrahlung, ließen kaum Platz für eine lange Eingewöhnung. Unser Sohn hat von den Fördereinheiten profitiert, indem er in seinem Bewegungs- und Emotionsfeld konstitutionsgerecht unterstützt und gefördert wurde. Trotz der Notwendigkeit der Frühförderung für unseren Sohn durch die Frühgeburt in der 32.SSW und der damit verbundenen Ängste und Sorgen, wurden mir im Verlauf der Förderung jegliche Ängste und Sorgen durch die qualifizierten Gespräche mit Frau V. genommen.

Hierfür möchten wir uns herzlichst bedanken!"

Unna:
02303/986500
Lünen:
02306/5983
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